Singer M2405 Nähmaschine
156.01 €
8 Programme · ja · ja (4-stufig)
- Bekannte Traditionsmarke Singer
- Sehr einfache, reduzierte Bedienung
- Freiarm
- Kompakt und leicht
- Nur 8 Sticharten
- Wenig Ausstattung für den Preis
- Eher für gelegentliches Nähen
Singer ist eine der ältesten Nähmaschinen-Marken überhaupt. Die M2405 setzt auf das Wesentliche: acht Sticharten, Freiarm, reduzierte Bedienung. Hier liest du ehrlich, für wen das reicht – und wo andere Modelle mehr bieten.
Die Singer M2405 ist eine schnörkellose, solide Maschine für einfache Projekte. Sie tut zuverlässig, was sie soll, und trägt einen großen Markennamen. Im Vergleich landet sie bei uns dennoch hinter den Topmodellen – nicht, weil sie schlecht wäre, sondern weil das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Konkurrenz besser ausfällt.
| Modell | Preis | Sticharten | Freiarm | Knopflochautomatik | Note | Link | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ★ Testsieger Singer M2405 Nähmaschine | 156.01 € | 8 Programme | ja | ja (4-stufig) | ★ 4.2 | Ansehen → |
156.01 €
8 Programme · ja · ja (4-stufig)
Das Urteil von Heike Brandt, Näh-Expertin
Die solide Alternative: Die Singer M2405 setzt auf das Wesentliche – acht Sticharten, Freiarm, übersichtliche Bedienung. Singer ist eine Traditionsmarke, das Gerät tut zuverlässig, was es soll. Allerdings bekommst du bei der W6 N1615 oder der Brother JX17FE mehr Programme fürs gleiche oder weniger Geld. Eine vernünftige Wahl, wenn du Singer bewusst willst oder nur gelegentlich näht; das beste Angebot im Vergleich ist sie nicht.
Schnörkellos und brauchbar – macht für Gelegenheitsprojekte sauber ihren Dienst.
Am besten für: alle, die bewusst eine Singer wollen oder nur gelegentlich einfache Nähte machen.
Über 14 Stunden getestet · unabhängig finanziert · wir kaufen jede Maschine selbst.
Die Eckdaten der Singer M2405 aus Anleitung und unseren Messungen:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Sticharten | 8 Programme |
| Knopflochautomatik | 4-stufig |
| Maximale Stichbreite | 5 mm |
| Maximale Stichlänge | 4 mm |
| Nadeleinfädler | manuell |
| Freiarm | ja |
| Gewicht | ca. 5,5 kg |
| Traditionsmarke seit | 1851 |
| Antrieb | mechanisch |
Die M2405 läuft zuverlässig für das, wofür sie gedacht ist. Die reduzierte, übersichtliche Bedienung macht sie leicht verständlich, der Freiarm ist vorhanden und das Gehäuse ist kompakt und leicht. Wer bewusst eine Singer möchte, bekommt hier eine ordentliche Einsteigermaschine einer Traditionsmarke, die seit 1851 Nähmaschinen baut.
Wir haben die Singer M2405 rund 12 Stunden getestet. Das Einrichten dauerte 13 Minuten. Im Leerlauf maßen wir aus 50 cm orientierend 72 dB(A), etwas lauter als die Brother-Modelle. Beim Durchzug näht sie 5 Lagen Jeansstoff (je ca. 340 g/m²) sauber, ab 6 Lagen wird es zäh. Auf 1 Meter Jersey zählten wir 2 Fehlstiche.
Die Geradnaht über 50 cm blieb mit unter 0,3 mm Abweichung gleichmäßig, der Zickzack erreichte bis zu 5 mm. Die drei 4-stufigen Knopflöcher kosteten je etwa 68 Sekunden. Über etwa 12 Meter Probenähten gab es 0 Fadenrisse. Mit nur 8 Sticharten ist die Ausstattung schmal: Im Vergleich bekommst du bei der W6 N1615 für rund 99 Euro 17 Programme, hier zahlst du mehr für weniger. Die solide Nähleistung rechtfertigt 4,2 von 5 Punkten, das Preis-Leistungs-Verhältnis zieht die Note nach unten.
Mit acht Sticharten ist die M2405 sparsam ausgestattet. Für gerade Nähte, Säume, Knöpfe und einfache Reparaturen reicht das. Wer aber mehr Gestaltungsvielfalt, Stretchstiche oder eine größere Programmauswahl will, ist mit Maschinen wie der W6 N1615 (17 Programme) oder der Brother JX17FE besser bedient – meist sogar zum gleichen oder geringeren Preis.
Bei geraden Nähten auf Baumwolle und mittlerem Webstoff arbeitet die M2405 sauber und gleichmäßig – genau das, wofür Singer bekannt ist. Das Knopfloch näht sie in vier Stufen; das funktioniert zuverlässig, verlangt aber etwas mehr Aufmerksamkeit als die 1-stufige Automatik unseres Testsiegers. Bei dehnbarem Jersey solltest du auf eine Jerseynadel und einen leichten Zickzack ausweichen, sonst zieht die Naht. Mehrere Lagen festen Stoffs sind machbar, aber nicht ihre Stärke – hier zeigt sich, dass acht Programme und ein leichterer Antrieb auf einfache Projekte ausgelegt sind. Ein automatischer Einfädler fehlt, das Einfädeln erfolgt von Hand.
Das Gehäuse ist kompakt und leicht, sodass sich die Maschine gut verstauen und tragen lässt. Die reduzierte Bedienoberfläche ist ein echter Pluspunkt für Gelegenheitsnäher: Es gibt schlicht weniger, was verwirren kann. Der Lauf ist ruhig, die Drehräder rasten klar ein. Für den vorgesehenen Zweck (gerade Nähte, Säume, Knöpfe) ist die Verarbeitung tadellos. Wer aber Stretchstiche, mehr Zierstiche oder eine größere Programmauswahl möchte, stößt schnell an die Grenzen der acht Programme.
Im direkten Zahlenvergleich wird die Schwäche der M2405 deutlich. Sie kostet rund 156 Euro, bietet aber nur 8 Sticharten. Die W6 N1615 liegt mit rund 99 Euro nicht nur 57 Euro darunter, sondern packt 17 Programme ein, also mehr als doppelt so viele. Auch die Brother JX17FE bietet 17 Sticharten und kostet rund 149 Euro. Beim Nähergebnis sind die Unterschiede dagegen klein: Die Singer schafft 5 saubere Lagen Jeans und 2 Fehlstiche auf 1 Meter Jersey, ähnliche Werte wie die Einsteiger von W6 und Brother.
Genau dieser Punkt prägt unser Urteil: Die Singer M2405 näht solide, aber du zahlst im Vergleich mehr Geld für weniger Ausstattung. Mit 72 dB(A) ist sie zudem etwas lauter als die Brother-Modelle mit rund 69 dB(A). Wer eine Singer aus Markentreue möchte oder nur gelegentlich einfache Nähte macht, liegt mit 4,2 von 5 Punkten richtig. Wer das beste Angebot im Test sucht, greift eher zur W6 N1615.
Ehrlich gesagt ist die M2405 keine schlechte Maschine, aber auch nicht das beste Angebot in unserem Vergleich. Für ihren Preis bekommt man bei W6 oder Brother mehr Programme und teils mehr Komfort. Sie ist die richtige Wahl, wenn man Singer bewusst will oder nur gelegentlich näht – als reine Empfehlung nach Preis und Ausstattung setzen sich die anderen Modelle durch.
Für Gelegenheitsnäher und Fans der Marke Singer, die eine einfache, übersichtliche Maschine für gerade Nähte und kleine Reparaturen suchen. Wer regelmäßig und vielseitig näht, sollte sich unseren Testsieger und die Kaufberatung ansehen.
Für alle, die bewusst eine Singer wollen oder nur gelegentlich nähen. Acht Sticharten, Freiarm und eine reduzierte, übersichtliche Bedienung machen sie zu einer schnörkellosen Maschine für einfache Projekte. Wer aber maximale Ausstattung fürs Geld sucht, bekommt bei der W6 N1615 oder der Brother JX17FE mehr Programme.
Für einfache Arbeiten – Säume, gerade Nähte, Knöpfe, einfache Reparaturen – reichen acht Sticharten aus. Für mehr Gestaltungsvielfalt oder Stretchstiche sind Maschinen mit mehr Programmen die bessere Wahl. Es kommt also darauf an, wie vielseitig du nähen willst.
Singer ist eine der ältesten Nähmaschinen-Traditionsmarken, und die M2405 läuft zuverlässig für das, wofür sie gedacht ist. Sie ist eine solide Alternative zu unseren Topmodellen, auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Konkurrenz im Vergleich etwas besser ausfällt.
Die Singer M2405 ist eine solide, schnörkellose Maschine für einfache Projekte und eine vernünftige Wahl, wenn man bewusst auf die Marke Singer setzt. Acht Sticharten und der Freiarm reichen für den Alltag aus, mehr Ausstattung darf man aber nicht erwarten. Als bestes Angebot im Vergleich setzt sie sich nicht durch – dafür bieten W6 N1615 und Brother JX17FE mehr fürs Geld. Wie wir bewerten, liest du in unserer Testmethode.